Diktiersoftware für Zahnärzte: Cloud oder offline?
KI-Diktatlösungen für Zahnarztpraxen gibt es inzwischen einige. Der größte Unterschied liegt nicht in der Bedienung, sondern darin, wo die Sprache erkannt wird: auf Servern im Internet oder auf den Rechnern der Praxis.
Cloud-Lösung: so funktioniert sie
Die Aufnahme wird übers Internet an die Server des Anbieters geschickt, dort erkannt und als Text zurückgegeben. Vorteile: Die Praxisrechner müssen kaum Rechenleistung haben, neue Funktionen kommen ohne Update. Dafür braucht jede Aufnahme eine stabile Internetverbindung, und Gesundheitsdaten verlassen die Praxis.
Offline-Lösung: so funktioniert sie
Das Sprachmodell liegt auf den Praxisrechnern. Aufnahme, Erkennung und Befund bleiben in der Praxis – auch bei Internetausfall läuft alles weiter. Dafür braucht der Rechner genug Leistung, und Updates werden in der Praxis eingespielt.
Fragen für die Auswahl
- Wohin gehen die Aufnahmen? Werden sie übertragen, gespeichert, zum Training genutzt – und wie lange?
- Was passiert ohne Internet? Kann die Praxis weiterarbeiten?
- Wie wird abgerechnet? Je Behandler, je Rechner oder je Praxis?
- Passt es zur Praxissoftware? Wie kommt der Befund in die Karteikarte?
- Abrechnung: Gibt es GOZ- und BEMA-Vorschläge, und entscheidet am Ende die Praxis?
Wie Talveris es macht
Talveris arbeitet offline: Die Spracherkennung läuft auf Ihren Praxisrechnern, Befunde werden verschlüsselt mit Ihrem Praxis-Passwort gespeichert. Abgerechnet wird je Rechner, unabhängig von der Zahl der Behandler. Den fertigen Befund übernehmen Sie per Klick in Ihre Praxissoftware; GOZ- und BEMA-Positionen schlägt Talveris vor, die Entscheidung liegt bei Ihnen. Wie schnell die Erkennung ist, hängt vom Rechner ab – wir prüfen Ihre Rechner vorher.
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